Mittwoch, 6. Mai 2015

MMM mit Summer Basic und Dora

Ich habe letzten Sommer sehr viele Summer Basics aus dem Ottobre 2/2013 Heft genäht und das ist auch diese Jahr weiterhin mein absoluter Lieblingsschnitt für Shirts. Dieser Schnitt ist wie gemacht für mich - die Passform ist für mich sehr gut, das Shirt ist schnell genäht und man kann schöne, bunte Stoffe verwenden. Am besten gelingt es aus einem Viskose Jersey.

Damit man den schönen Stoff besser sehen kann, ein nicht Tragefoto. Beim Tragefoto waren die weißen Stellen meistens überbelichtet. 
Zur Zeit ist das Wetter nicht immer so gut, dass man ohne Jacke gehen kann, deshalb gibt es auch eine passende Jacke dazu. Der schnitt heißt Dora und ist von www.so-pattern.com. Der Stoff ist ein sehr weicher und angenehmer Baumwolle Strick.
Heute ist Me Made Mittwoch Ziegetag und da kann man viele wunderschöne Kleidungen anschauen.

Liebe Grüße
eure felis


Sonntag, 15. Februar 2015

Sonntagsfreude

Auf dem Kreativberg werden die Sonntagsfreuden gesammelt. Da ich eine besondere Sonntagsfreude habe, mache ich mit. Meine Sonntagsfreude sind die Klänge meiner Kindheit und die kommen aus der Uhr, die früher bei meiner Oma im Zimmer hing und jetzt bei uns hängt. Wir haben zum Glück einen pensionierten Uhrmacher gefunden, der uns die Uhr wieder zum Laufen gebracht hat (ohne das wir dabei arm geworden sind). Das Gehäuse wurde von dem Onkel meines Mannes aufgearbeitet. So sieht die Uhr wieder wie neu aus, auch wenn das wahre Alter der Uhr um die 100 Jahre ist. 



Ich wünsche Euch einen schönen Restsonntag und eine gute neue Woche!

eure felis

Freitag, 13. Februar 2015

In and Out

Lange, lange ist es her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Na ja, diese Angst, ob ich es schaffe regelmäßig zu schreiben, hatte ich von Anfang an. Es ist wie es ist und ich verkneife mir den Wunsch mich zu rechtfertigen, dies muss ich nicht und werde ich auch nicht tun. Mir ist allerdings auch klar, dass ich so keine Leser an mich binden kann und das ist dann das Dilemma. Gut, geschrieben habe ich nicht, gearbeitet aber schon und nicht nur, um Geld zu verdienen. Auch in meiner Freizeit war ich nicht untätig und eins meiner Werke möchte ich euch jetzt zeigen.
Ich mag Patchwork und ich habe bereits ein paar Sachen genäht, das war allerdings alles ein "learning by doing" und nicht immer optimal. Damit ich besser werde, musste ein Patchworkkurs her. Ich habe einen gesucht und wollte mich auch schon im letzten Herbst anmelden. Den Kurs, den ich mir ausgesucht hatte, leitete Maja von Majas Nähzimmer - mir gefallen die Werke, die in ihren Kursen gefertigt werden, sehr. Das alles hatte nur leider einen Haken: zum Kursort hätte ich 2,5 Stunden Autofahrt auf mich nehmen müssen, dort ein Hotel suchen usw. - aus dem Grunde habe ich die Idee auf Eis gelegt. Aber wenn man etwas möchte, dann kommen die Lösungen ganz unverhofft. Beim Nähkurs habe ich jemanden kennengelernt, der Patchworkkurse in der Örtlichen VHS besuchte und davon schwärmte. Für das Herbstsemester waren alle Kurse bereits ausgebucht aber jetzt habe ich Platz bekommen und bin vom Kurs begeistert.
So, ich rede schon wieder viel zu viel, dabei wollte ich euch doch nur den Top meiner neuen Patchworkdecke zeigen. Die habe ich im Kurs angefangen und dann zu Hause weitergenäht. Die Anleitung ist aus dem Patchwork Magazin 3/2007 und heißt "In and Out".



Das Nähen hat viel Spaß gemacht und jetzt muss ich noch einen passenden Fleecestoff finden und quilten.

Vielen Dank fürs Lesen!

Liebe Grüße

eure felis

Dienstag, 23. September 2014

Umbrien Teil 4

Hallo meine Lieben,

wir sind bereits seit ein paar Wochen wieder zu Hause und der Alltag hat uns längst wieder eingeholt. Ich muss gestehen, dass ich die Menschen bewundere, die neben der Arbeit und all dem, was sonst so tagtäglich erledigt werden muss, noch viel handarbeiten und bloggen. Wenn ich dann ein wenig freie Zeit habe, versuche ich, meinen Hobbies nachzugehen. Das Bloggen wie auch Besuche bei anderen Bloggern bleiben leider oft auf der Strecke. Vielleicht habe ich einfach zu viele Hobbies? Definitiv nein - ich mag das, was ich in meiner Freizeit mache und möchte es nicht missen.
Jetzt nehme ich euch aber noch einmal auf unsere Reise nach Umbrien mit und stelle euch zwei wunderschöne Städte vor: Orvieto und die Hauptstadt Umbriens, Perugia.

Der Dom Santa Maria Assunta ist das Wahrzeichen von Orvieto. Eine wunderschöne Kirche mit sehr vielen Figuren an der Fassade und fantastischen Fresken innen.
 Die "Zebrastreifen" an den Seitenwänden sind nur teilweise echt, ungefähr zwei Meter hoch bestehen die Wände tatsächlich aus zwei verschiedenen Steinen - Travertin und Basalt. Der Rest wurde bei einer Restaurierung die 1890-1891 erfolgte, aufgemalt.



Wenn man über die Stadt läuft, bewegt man sich bei ungefähr jedem dritter Schritt über einem unterirdischen Hohlraum. Unter der Stadt sind 1200 Höhlen registriert. Früher wurde dort der Stein abgebaut und in den Leerräumen Keller und sogar Werkstätten eingerichtet.
 Auch ordentliche Unterkünfte für Tauben wurden unter der Stadt eingerichtet. Da die Stadt, wie die meisten Städte in Umbrien, auf einem Berg steht, waren die unterirdischen Taubenschläge am Stadtrand eingerichtet, mit seitlichen Löchern nach draußen, damit die Tauben rausfliegen können. Taubenzucht war damals keine Freizeitbeschäftigung, sonderen eine Nahrungquelle, nicht zuletzt auch bei Belagerungen. Die Tauben vermehren sich ziemlich schnell und Futter suchen sie selbst.



 Deutlich unscheinbarer als der Dom von Orvieto ist der Dom von Umbriens Hauptstadt Perugia. Das Bild oben zeigt die Außenfassade, unten ist ein verstohlener Blick in den Innenraum möglich.

Vor dem Dom steht die wunderbare Fontana Magiore, ein wunderschöner Brunnen und, wie in unserem Reiseführer stand (ordnungsgemäß gebe ich die Quelle an: Klaus Zimmermanns Umbrien, erschienen im Dumont Verlag), der berühmteste aller mittelalterlichen Brunnen. Wirklich wunderschön.

 Die San Francesco al Prato und das im Hintergrund stehende Oratorium San Bernardino waren leider geschlossen. Auch konnten wir keinen Hinweis auf die Öffnungszeiten finden.


 Diese zwei Schönheiten verbringen ihre Tage im Eingagsbereich der Nationalgalerie - Galeria Nazionale dell' Umbria, die eine wunderschöne Sammlung von Kunstschätzen zu Schau stellt. Greifvogelpferde gab es also schon lange vor Rowlings berühmten Geschichten...




 Ein Tag war viel zu wenig Zeit - sowohl für Orvieto als auch für Perugia. In beiden Städten könnte man viel mehr Zeit verbringen und noch viele schöne Sachen anschauen. Vielleicht ein anderes Mal - so Gott will.

Viele liebe Grüße
eure felis




Mittwoch, 3. September 2014

Umbrien Teil 3

Hallo meine Lieben, ich hoffe ich langeweile euch nicht mit meinen Bildern. Ich bin einfach so beeindruckt, dass ich meine Begeisterung gerne mit euch teilen möchte.
Da der letzte Abend so lang wurde - wir haben beim Kochkünstler bis 23:30 Uhr gegessen und bis wir wieder im Hotel waren, war es schon nach Mitternacht - haben wir beschlossen, den nächsten Tag etwas ruhiger anzugehen. Morgens haben wir eine Runde durch Spello gemacht.
 In der Sant Andrea Kirche durfte man sogar Fotos machen. Auch wenn die Fresken nicht so bedeutend sind wie in manchen anderen Kirchen, sind die trotzdem sehr schön.

 Die Porta Venere ist eines der Tore, die aus der augusteischen Zeit (um Christi Geburt) stammen.


 Nachmittags sind wir nach Bevagna gefahren. Wenn man so viele schöne Städte und Gebäude sieht, wird man echt wählerisch und eine Stadt kann schnell in "Ungnade" fallen, weil man meint, dass sie wenig zu bieten hat. So dachten wir über Bevagna, bis wir die San Silvestro Kirche gefunden haben. Die Kirche ist Ende des 12 Jahrhunderts gebaut und kaum verändert.
 Den Abend haben wir wieder beim Kochkünstler verbracht.:-)
Am nächsten Tag war die Zeit in Spello zu Ende und unser Weg ging nach Todi. Im Dom vom Todi sind auch ein paar heimliche Innenfotos entstanden.





 Der mittlere Portal der San Fortunato Kirche in Todi ist schön verziert.

Ich bedanke mich bei allen, die bis jetzt durchgehalten haben!
Ganz liebe Grüße aus Norcia!
Eure felis


Samstag, 30. August 2014

Umbrien Teil 2

Hallo ihr Lieben! Nach unserer kleinen Wanderung waren unsere Füße etwas müde und wir beschlossen, einen etwas ruhigeren Tag einzulegen. Wir fuhren zur ehemaligen Abtei San Pietro in Valle und schauten uns in der Abteikirche Reste von Fresken aus dem 11. Jahrhundert an.


Danach fuhren wir nach Montefalco, ließen die Stadt auf uns wirken und besuchten das Museo di San Francesco - leider konnten wir dort wie auch in allen anderen Museen und den meisten anderen Kirchen keine Fotos machen.





Am nächsten Tag besuchten wir Assisi - das religiöse Zentrum Umbriens. Hier kam Franz von Assisi im 12 Jahrhundert als Sohn eines reichen Tuchhändlers zu Welt. Noch als junger Mann entschied er sich, sein Leben Christus zu widmen und in Armut zu leben. Er gründete den Franziskanerorden, den ersten Bettelorden. Die Kirche, in der er seine letzte Ruhe fand, ist reich mit Fresken bemalt. Sehr schön zweifelsohne - aber ob das im Sinne von Franziskus ist, soll dahingestellt sein.





 In der St. Stefanus Kirche kann ich mir den Heiligen Franziskus allerdings sehr gut vorstellen.


Außerdem haben wir die Rocca Magiore, eine Festung oberhalb Assisis, besucht und konnten so einen wunderbaren Blick in die Umgebung genießen.




Abends haben wir uns vom Kochkünstler verwöhnen lassen. Der Mann betreibt ein Restaurent zum Spaß - es gibt keine Speisekarte und keine Preise. Man bekommt allerdings die feinsten Speisen vorgesetzt und einen sehr guten Wein dazu und das alles für einen lächerlich kleinen Betrag, das gerade die Kosten deckt. Sehr empfehlenswert!:-)

Liebe Grüße aus Todi!

Eure felis